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Wie die antike Penelope, die zwanzig Jahre lang auf die Rückkehr ihres Odysseus wartete, lebt die Frau auf diesem Bild in zwei Welten.
Die rechte Seite zeigt ihre Tagesgestalt: scharf gezeichnet, gefasst und in der kühlen Realität verankert. Es ist die Maske derjenigen, die funktioniert, während die Welt um sie herum weitergeht. Doch im Schein des roten Lichts wird sie zu ihrer eigenen Gefangenen.
Die Hände, die sie aus der Realität ziehen, sind ihre eigenen.
Eine Hand zerrt ihren Verstand zurück in das Gestern, fort von der Vernunft, während die andere zu einer imaginären Umarmung ansetzt – ein Versuch, sich selbst die Geborgenheit zu schenken, die mit Odysseus verschwand.
Es ist der Moment, in dem die eigene Sehnsucht zum Phantom wird. Ein ewiger Tanz mit sich selbst, bei dem der Körper im Heute verharrt.
Es ist der stille Kampf, für die Welt die Haltung zu bewahren, während man sich insgeheim an den Echos der Vergangenheit festhält, um nicht ganz allein zu sein.
2026
Original:
160 x 120 cm
Einzelstück
7500.-
Edition von 3:
100 x 75 cm
3750.-
Edition von 5:
68 x 50 cm
1890.-
Edition von 11:
40 x 30 cm
690.-