Markus Kravanja

Der 1976 in Graz geborene Markus Kravanja wandte sich bereits infrühen Jahren der Malerei und damit auch ersten Werken mitFiguren in seinem charakteristischen Stil zu. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Wien.In unverkennbarer Art zeigt Markus Kravanja Menschen in stillen Momenten, in denen Blicke und Gesten die einzige Form der Kommunikation sind. Dabei gelingt es ihm, die Gefühle dieser Personen in ihren großen Augen widerzuspiegeln und damit einen Blick in ihr Inneres freizugeben.

Es sind Menschen einer urbanen Gesellschaft, vorwiegend junge Frauen, deren Aussehen in der heutigen westlichen Welt weitläufig als nach ahmenswert gilt. Auch die männlichen Protagonisten im Oeuvre Kravanjas folgen dem Modediktat, viele tragen elegante Anzüge. Doch in erster Linie gehtes Kravanja nicht um den Zeitgeist, sondern um den Versuch, im Gegenwärtigen das Ewige und Zeitlose zu entdecken und freizulegen.

Auch der weitgehende Verzicht auf die Ausformung individueller Gesichtszüge hebt die Bildaussage auf eine Ebene größerer Allgemeingültigkeit. Die Bilder Markus Kravanjas werfen Fragen auf. Er bietet selten Lösungen an und überlässt den Betrachtenden Empfindungen und Deutung.

Kunstrasen

kunstrasen is a German stencil artist who derives his name from the German term for astroturf. In addition to a sly bit of wordplay, kunst=art and rasen=speeding in German, his chosen moniker is relevant to lots of questions in the art world today, relating to issues of authenticity, mimicry, and mass production.

Irina Biatturi

Winner of the public prize and the President Award prize at 2023 Florence Biennale, Italy, and graduated of the Nicolae Grigorescu Academy of Art in Bucharest, Irina Biatturi has been involved in painting from a very young age. After living in several countries such as Mexico and New Zealand, she now resides and works in Antibes.
Her oil paintings, which focus on women and sensuality, draw inspiration from Art Deco and Art Nouveau, as well as the compositions of Italian Renaissance masters. Her canvases exude a sense of peace and tranquility, inviting the viewer to immerse themselves in the glamorous and enchanting atmosphere of the "Roaring Twenties" on the French Riviera.
Her artworks are now part of numerous private collections and have been featured in galleries, museums, and prestigious art exhibitions. She has been finalist for numerous painting and sculpture awards, latest at 2023 Florence Biennale, president Award and Public Award.
Additionally, her work has been showcased in publications such as Nice Matin, Vauban Magazine, TOUTMA, La Strada, Maisons et Jardins magazine, COTE Magazin, etc

Gregory Crewdson

In seinen Werken befasst Crewdson (USA, 1962) sich mit der Vermischung von Realität und Traum, mit dem Befremdlichen im alltäglichen Leben. Oft verbindet er dabei Naturelemente mit städtischen Aspekten, wobei sich seine früheren Werke hauptsächlich in der Natur abspielen, während später die Natur als mysteriöses Element in den Lebensraum der Menschen eindringt.
Als diesen Lebensraum wählt er vornehmlich die urbanen Vorstädte der USA, in denen Ängste, Sehnsüchte und Begierden verborgen sind. Dort erschafft er Szenen, die Angst erzeugen, ähnlich wie David Lynch in seinem Film Blue Velvet, den Crewdson als Inspiration für seine Arbeit bezeichnet. Lynch zeigt einen typischen Vorgarten mit alltäglich scheinenden Menschen, der aber durch verfremdende Details unheimlich wirkt. Die unheimliche Atmosphäre ist dabei oft nicht klar zu erklären, sie besteht bei Crewdson vor allem in den unterdrückten Gefühlen und Spannungen zwischen Menschen, aus dem Unausgesprochenen unter der Oberfläche. Sie ist eher zu fühlen als zu sehen.
Crewdson entwickelte eine sehr persönliche Bildsprache: Die dargestellten Menschen wirken oft verloren in ihrer eigentlich heimischen Umgebung. Teilweise gehen sie wie unter Zwang Tätigkeiten nach, die durch das Fremde unterbrochen wurden oder sinnlos erscheinen und oft stehen sie nur in Trance inmitten der surrealen Situation.
Teilweise ähneln die Atmosphäre und die dargestellten Szenen auch an Steven Spielbergs Unheimliche Begegnungen der dritten Art. Bei diesem Vorbild Crewdsons handelt es sich um Szenen, bei denen das Leben einer Vorstadtfamilie durch die mysteriösen Aktivitäten von Außerirdischen durchbrochen wird. Obwohl tatsächliche Referenzen auf Außerirdische bei Crewdson selten sind, ähneln sich Stimmung, Orte, Licht, Art der Geschehnisse und Menschen teilweise sehr.

Jörg Schlick

Geb. 1951 in Graz, gest. 2005 in Graz
Der Künstler wirkte unter anderem beim Forum Stadtpark sowie beim „steirischen herbst“ mit. 1996–2001 lehrte er als Gastprofessor an der Technischen Universität in Graz, 2003 kam er einem Lehrauftrag der Fachhochschule Joanneum nach. Schlick formulierte seine künstlerischen Ideen in jeder ihm zur Verfügung stehenden Form: Musik, Film, Ballett, Theater, Multiple, Holzschnitt, Installation, Text, Collage, Geschichte und Geschichten. Nicht die Wahl des Mediums war ihm dabei wichtig, sondern das Resultat seiner Arbeit. 
Gesellschaftliche und politische Machtstrukturmuster nahm Schlick als Ausgangspunkte und setzte ausgehend von seinem Wissen über Bildpropaganda, durchgeplante Strukturvernetzungen von Politik, Kirche und Staat zum Gegenschlag an, indem er keine Unantastbarkeit respektierte, bereits besetztes Formenvokabular für seine Arbeit in Anspruch nahm, und sogar als Richelieu oder als Papst auftrat. 
Der steirische Konzeptkünstler arbeitete unter anderem in Kooperationen mit Albert Oehlen, Wolfgang Bauer und Martin Kippenberger, mit denen er auch die „Lord Jim Loge“ gründete. Jedes der Mitglieder wurde aufgefordert, das Symbol „Sonne Busen Hammer“ oder den Slogan „Keiner hilft keinem“ in ihren Kunstwerken zu verwenden – mit dem erklärten Ziel, diese Marke bekannter als Coca-Cola zu machen. Jörg Schlick war Herausgeber der Zeitschrift „Sonne Busen Hammer“, die als Zentralorgan des Künstlerbundes fungierte. Die Arbeiten des Künstlers wurden vom markanten, vieldeutigen Logo der „Lord Jim Loge“ „gebrandet“ und verhalfen dem Künstler zu einem hohen Bekanntheitsgrad. Der „Geheimbund“, dem unter anderem auch Arnulf Rainer und Niki Lauda angehören, hat den Ruf von Jörg Schlick als Provokateur gefestigt, aber auch den Blick auf sein Werk verstellt. Durch Schlicks Positionierung vom eigentlich geheimen Logo und Leitsatz in jeder seiner Arbeiten veröffentlichte er das Geheimnis der Bundesmitglieder (Künstler und Abenteurer) und entlarvte damit politische, wirtschaftliche, religiöse und freundschaftliche Zusammenschlüsse als Machtbereicherungsstätten, deren Hülsen er aber beibehält und neu auflädt, um damit Institutionen ebenso wie geltende Wertvorstellungen und Kunstbegriffe infrage zu stellen.
2005 wurden die Nutzungsrechte der „Lord Jim Loge“ zu einem symbolischen Preis in der Galerie Bleich-Rossi verkauft, 2006 erwarb die Wiener Gruppe „monochrom“ die Marken- und Nutzungsrechte. Als Fotokünstler zeigte Jörg Schlick serielle Motive – Blumen und alltägliche Architekturdetails, die durch die Kombination zu Vierergruppen neue Wirkung erzielen. Manisch, unvollendbar trotz immensen Arbeitseinsatzes, konstruierte er nicht neu, sondern lenkte unseren Blick auf das schon immer Gesehene und gleichzeitig auf das Unendliche. Trotz der zielgerichteten Fokussierung auf Motive menschlicher Konstruktion und vegetabiler Erscheinungsformen wird die Bedeutung der einzelnen Arbeit oft dem Erzeugen eines Musters, eines Rhythmus, einer stringenten Dynamik untergeordnet.
1997 erhielt der Künstler den Würdigungspreis der Stadt Graz und 2004 den des Landes Steiermark. Der international erfolgreiche Künstler stellte in angesehenen Museen in ganz Europa aus, wie unter anderem 1993 im Centre Pompidou in Paris, 1996 im Museum Ludwig in Köln und 2000 im Musée d`Art Modern et Contemporain in Genf.
Wolfgang Gangl

Wolfgang Gangl

Die Werke des international mehrfach preisgekrönten Fotografen finden sich bei Ausstellungen auf der ganzen Welt wieder. Die gezeigten Bilder entspringen seiner bewundernden wie auch eigenwilligen Perspektive auf die Mode und Porträtfotografie des 20 Jahrhunderts. Seine klare Vorstellung vom Chiaro-Scuro und seine ganz spezifische minimalistische Bildgestaltung geprägt durch seinen Hang zu geometrischen Formen zeichnen seine Werke aus.



Awards

09.2023
GOLD MEDAL "Sliced"
International Photography Award New York

08.2023
GOLD MEDAL "hidden"
Federal Award of Professional Photographers Austria

08.2023
GOLD MEDAL "Almira"
Federal Award of Professional Photographers Austria

06.2023
GOLD MEDAL "Almira"
WKO Styrian professional photographers award

06.2023
GOLD MEDAL "hidden"
WKO Styrian professional photographers award

06.2023
GOLD MEDAL "Out of the dark"
WKO Styrian professional photographers award

06.2023
Bronze Badge "Leonie"
WPE Worldcup International Photography

06.2023
Gold Badge & Second Place
Fashion & Beauty &  "Excalibur" - WPE Worldcup International Photography

05.2023
GOLD MEDAL "Excalibur"
Best Photography Award

05.2023
GOLD MEDAL "Excalibur"
London Photography Awards

05.2023
SILVER MEDAL "Cloudy" Black & White
Fotosalon #2 Foto Objektiv/ÖVF

05.2023
SILVER MEDAL "Onna Musha"
Fotosalon #2 Foto Objektiv/ÖVF

04.2023
SILVER MEDAL "Excalibur"
ONE Eyeland Awards 2023

04.2023
SILVER MEDAL "Excalibur"
Fine Art Photo Awards 2023

04.2023
SILVER CAMERA "Excalibur/Escape BNW/Hidden"
FEP Federation of European Professional Photographers

03.2023
"Photographer of the Year 2022" Award
Austrian Modelbusiness

03.2023
SILVER MEDAL "Excalibur" Fotosalon #1
Foto Objektiv/ÖVF 2022

11.2022
BRONZE MEDAL "Almira" - Fotosalon #6
Foto Objektiv/ÖVF

10.2022
GOLD MEDAL & Styrian champion
in artistic photography "Linda I, Mirror of soul, Headwind"

09.2022
GOLD MEDAL "Hathor"
Fotosalon #5 Foto Objektiv/ÖVF

08.2022
GOLD MEDAL "Mirror of soul"
Fotosalon #4 Foto Objektiv/ÖVF

07.2022
GOLD MEDAL "Sarah I" Trierenberg Super Circuit 2002

07.2022
BRONZE MEDAL "Sarah I" - Black & White
Fotosalon #2 Foto Objektiv/ÖVF

06.2022
Silver Badge  "Linda II"
WPE Worldcup International Photography

06.2022
Silver Badge  "Headwind"
WPE Worldcup International Photography

03.2022
Bronze  "Vingt-trois"
WPI Awards Italy

03.2022
Bronze  "Yellow"
WPI Awards Italy

01.2022
"Photographer of the Year 2021" Award
IFPA International fraternity of professional photographers

01.2022
"Fine Art Photographer of the Year 2021" Award
Pro Talk International 

Peter Tauber

Mein Hauptaugenmerk lege ich auf die verschiedenen Erscheinungen des Zerfalls und die mit ihr verbundenen Assoziationen. Ich suche so die ideale Form der Unvollständigkeit sowie die Vollständigkeit im Zerfall. 

Mittlerweile habe ich eine andere Sichtweise auf Comics. Die liefern mir den idealen Rohstoff um Themen wie Angst, Verwirrung, Identitätsverlust oder Heldenkult zu bearbeiten. Bei mir steht die Welt der Superhelden Kopf , balancierend zwischen Chaos und Ordnung.


Gerhard Richter

* 1932 Dresden

Gerhard Richter wird am 9.2.1932 in Dresden geboren, er wächst in Waltersdorf (Oberlausitz) auf. 1951-1956 studiert er Malerei an der Kunstakademie in Dresden. 1959 besucht Richter in Kassel die documenta II, die unter der Leitung von Werner Haftmann die nach 1945 entstandene abstrakte Kunst zum Hauptthema hat. Besonders die Werke von Jackson Pollock und Lucio Fontana beeindrucken in sehr. Um dem staatlich verordneten "Sozialistischen Realismus" der DDR auszuweichen, siedelt Gerhard Richter 1961 in die Bundesrepublik über. 1961-1963 setzt Richter sein Malereistudium an der Akademie in Düsseldorf fort, hier lernt er bei Karl Otto Götz die informelle Malweise kennen, malt selbst tachistische Bilder. Er kommt in Kontakt mit der Fluxus-Bewegung und lernt die amerikanische Pop-Art kennen. Er ist befreundet mit Sigmar Polke und Blinky Palermo. Mit Polke und Konrad Fischer-Lueg, dem Künstler und späteren Galeristen, gründet Gerhard Richter die Gruppe der "Kapitalistischen Realisten". 1963 veranstalten sie das Happening "Leben mit Pop – Eine Demonstration für den Kapitalistischen Realismus" in einem Düsseldorfer Möbelgeschäft. Hier präsentiert Gerhard Richter erstmals seine "grauen Fotobilder".
Ab 1962 nummeriert Gerhard Richter alle seine Bilder fortlaufend. Es entsteht ein ungemein vielschichtiges und abwechslungsreiches Oeuvre, in dem sich Richter immer wieder aufs Neue grundlegend mit dem Medium Malerei auseinandersetzt. Dafür verwendet Richter Bildvorlagen jeglicher Art, die er in realistischer Malweise wiedergibt oder aber so übermalt, dass das ursprüngliche Motiv, dessen Informationsgehalt, verunklärt wird, woraus die Serie der "Vermalungen" entsteht.
1966 beginnt Gerhard Richter an der Werkgruppe der "Farbtafeln" zu arbeiten, er verwendet unveränderte Farbtöne, die er nach dem Vorbild von handelsüblichen Farbmusterkarten auf dem Bildträger nebeneinander setzt. Ab 1967 bis 1975 entstehen die "Grauen Bilder", für die Richter ausschließlich Grauwerte in verschiedenen Strukturen und Maltechniken einsetzt. Immer wieder widmet sich Gerhard Richter einem bestimmten Einzelmotiv in einer ganzen Reihe von Bilden, so etwa den "Seestücken" (1969-1976), den Wolkenbildern oder den Alpenbildern.
1972 vertritt Gerhard Richter Deutschland auf der Biennale in Venedig, hierfür malt er die Serie "48 Portraits". Seine Werke werden auf allen "documenta"-Ausstellungen V-X gezeigt. Es finden bis heute zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland statt, der Künstler erhält hohe Auszeichnungen und Kunstpreise und ist einer der einflussreichsten und international erfolgreichsten Künstler der Gegenwart.
Gerhard Richter lebt und arbeitet seit Anfang der 1980er Jahre in Köln.

Alec Monopoly

The Los Angeles-based graffiti artist Alec Monopoly is noted for his subversive appropriation of iconic pop figures and distinctive representation of the Monopoly board game mascot image. The artist satirically merges Pop Art with cultural critique and social commentary by merging components of the game's characters with financially catastrophic newspaper clippings. Monopoly exposes flaws with bureaucratic hierarchies and the American collective consciousness by using the urban surroundings of New York City, Los Angeles, and London as his canvas.

Manfred Kielnhofer